Gedicht zum Beginn eines Konzerts
(anläßlich der Buchvorstellung "» Was ich so denk")
Hofft der Mensch auf Geisterhellung,
geht er in eine Buchvorstellung
und in der Hoffnung, es ist's wert,
geht der Mensch in ein Konzert.
Es lockt ein Autor, Hörner, Tröten,
leider kostet's Kröten,
die geh'n fürs erste flöten,
das ist nun mal vonnöten.
Im Saal ist dann die Bühne leer,
wartend sitzt der Mensch umher,
macht sich langsam Sorgen,
vielleicht ist's doch erst Morgen.
Doch da - Bewegung auf der Bühne,
es kommt der erste Hüne
und mit ihm der ganze Haufen,
das Publikum pflegt aufzuschnaufen:
Umsonst des Irrtums sich verdächtigt,
scheint's Eintrittsgeld jetzt doch berechtigt.
Die Musiker samt Instrumenten
seh'n so aus, als ob sie's könnten.
Unausweichlich der Beginn,
schaut alles auf die Bühne hin,
der erste Ton steht kurz bevor,
gespannt strafft sich des Hörers Ohr.
Die Musikanten spielen live und echt
und werden ihrem Ruf gerecht,
im Publikum wird keinem schlecht,
der Autor ist ein toller Hecht.
Dem ist nichts hinzu zu fügen -
wir wünschen ihnen viel Vergnügen.




